Zahlen bitte! – Indien erhebt trotz heftiger Kritik 30%-Steuer auf Kryptowährungen
Das neue indische Finanzgesetz, das eine 30%ige Besteuerung von Kryptowährungen vorsieht, wurde heute vom indischen Parlament verabschiedet. Damit kan die „Indian Finance Bill 2022 bereits ab dem 1. April in Kraft treten. Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs durch das Oberhaus des indischen Parlaments (Rajya Sabha) kommt weniger als eine Woche nachdem das Unterhaus (Lok Sabha) das Gesetz durchgewunken hatte. Die neue Finance Bill wurde bereits im Januar im Rahmen der parlamentarischen Gespräche zum Haushalt für das Jahr 2022/23 eingegeben. Das Gesetz sieht eine stattliche Besteuerung von 30 % für Krypto-Vermögen und Krypto-Transaktionen vor, immerhin dürfen Krypto-Anleger ihre Gewine und Verluste gegeneinander aufrechnen, zudem wird jede Kryptowährung bei dieser steuerlichen Begünstigung einzeln betrachtet. As per the new amendment proposed in the Finance bill 2022 to sections of crypto tax.nLoss cant be set off against any profit. Similar to betting tax rules. #reducecryptotax — Aditya Singh (@CryptooAdy) March 25, 2022 Doch als ob eine Besteuerung von 30 % nicht genug wäre, erhebt die indische Regierung auch noch eine Transaktionssteuer von 1 % auf jeden Trade. Angeblich sollen sich hierdurch die Kapitalbewegungen durch Krypto-Transaktionen leichter nachvollziehen lassen. Krypto-Experten warnen allerdings, dass die ständige Steuer negative Auswirkungen auf die Liquidität haben wird. Im Vorfeld wurde das Gesetz ohnehin von vielen Experten