Die in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-Exchange-Traded Funds haben in dieser Woche laut der Datenquelle SoSoValue 754,69 Millionen US-Dollar an Investorengeldern eingesammelt. Damit steuern diese Fonds auf ihre beste Woche seit April zu.
„Die deutlichste Veränderung zeigt sich bei den institutionellen Geldflüssen, erklärte Liya Kalchev, Analystin bei Nexo, und erläuterte damit die Zuflüsse in ETFs.
„Spot-Bitcoin-ETFs haben im August bisher mehr als eine halbe Milliarde Dollar aufgenommen, wobei die Zuflüsse im Laufe der Woche stetig zunahmen und allein am Mittwoch über 240 Millionen Dollar beitrugen – eine deutliche Kehrtwende im Vergleich zum Juni, als die Fonds ihren schlechtesten Monat aller Zeiten verzeichneten, fügte Kalchev hinzu.
Beachten Sie, dass trotz der On-Chain- und ETF-Akkumulation der Spotpreis von BTC bislang noch keine bedeutende Rallye verzeichnen konnte. Dies ist laut Kalchev ein deutliches Anzeichen für die Art von Käufer, die derzeit in den Markt einsteigen.
„Dass die Umkehr noch nicht zu einer nennenswerten Kurssteigerung geführt hat, ist an sich aussagekräftig: Einige Handelsräume argumentieren, dass der marginale Käufer eher taktisch als überzeugt agiert und dass eine echte Erholungsstory wahrscheinlich einen entscheidenden Schlusskurs über 65.000 US-Dollar benötigt, um sich durchzusetzen, erklärte Kalchev.
Die Kurschartmuster von BTC deuten auf das Potenzial für eine bemerkenswerte Kursrallye hin. Gleichzeitig stellt die Tatsache, dass der US-Senat diesen Monat voraussichtlich nicht über den Clarity Act abstimmen wird, ein Gegenwind dar. Der Clarity Act wird weithin als der Schlüssel zu einem massiven institutionellen Kaufinteresse an den Kryptowährungen angesehen.

