Summary
- Cantor erklärte, dass die Coldcard-Wallet-Sicherheitslücke eine positive Interpretation für kryptobezogene Aktien im Zusammenhang mit institutioneller Adoption bieten könnte.
- FRNT Financial erklärte, dass der Exploit die Nachfrage nach Bitcoin-ETFs steigern könnte, da einige Investoren Alternativen zur Selbstverwahrung suchen.
- Beide Unternehmen erklärten, dass die langfristigen Auswirkungen wahrscheinlich Anpassungen und nicht Aufgabe sein werden, wobei Anbieter von Cold Wallets die Sicherheit verbessern, während sich einige Investoren zu ETFs hingezogen fühlen.
Die Coldcard Wallet-Sicherheitslücke, das beobachten ließ, wie Investoren Bitcoin aus ihren Cold Wallets abgezogen haben, hebt die Risiken hervor, denen einige Investoren bei der Selbstverwahrung ausgesetzt sind, und könnte die Nachfrage nach Spot-Exchange-Traded Funds (ETFs) stärken sowie sich positiv auf einige kryptobezogene Aktien auswirken, so Wall-Street-Analysten.
Die Investmentbank Cantor erklärte, dass die Sicherheitsverletzung die Attraktivität börsennotierter Kryptounternehmen, die mit institutioneller Adoption verbunden sind, möglicherweise verstärken könnte.
Die Bank erklärte, dass der Exploit Coldcard-Nutzer möglicherweise zu Anbietern von verwahrenden Dienstleistungen treiben könnte, was Unternehmen wie Robinhood Markets (HOOD), Coinbase Global (COIN), BitGo Holdings (BTGO), Bullish (BLSH), eToro Group (ETOR) und Gemini Space Station (GEMI) durch erhöhte Kundenzuflüsse zugutekommen könnte.
„Die Folgewirkung ist zweitrangig, aber wir gehen davon aus, dass die Token-Zuflüsse zu Verwahrstellen und Börsen nach dem Hack zunehmen werden, sagte Nico Pasquariello, ein Spezialist für digitale Vermögenswerte, in der Kundenmitteilung am Mittwoch.
Die Sicherheitslücke ermöglichte es Angreifern, Bitcoin von Nutzern zu stehlen, die sich für die Selbstverwahrung entschieden hatten, und unterstreicht, dass das Halten eigener privater Schlüssel weiterhin Vertrauen in die verwendete Hardware und Software zur Generierung und Verwaltung erfordert.


