Summary
- Sandisk und Western Digital fielen im vorbörslichen Handel um etwa 10 %, da ihre zukünftigen Prognosen den hohen Erwartungen nicht gerecht wurden.
- Sandisk und Western Digital haben in den letzten 12 Monaten jeweils um mehr als 3.000 % bzw. 550 % zugelegt, angetrieben durch den KI-Boom und dabei Vermögenswerte wie Kryptowährungen und Edelmetalle weit hinter sich gelassen.
- Nun, da der KI-Momentum nachlässt, Gold ansteigt und Bitcoin über 64.000 US-Dollar bleibt, könnte sich die Kryptowährung auf eine Wiederbelebung vorbereiten.
Sandisk (SNDK) und Western Digital (WDC), zwei der größten Nutznießer des KI-Speicherbooms, lagen beide im vorbörslichen Handel am Donnerstag trotz starker Quartalsergebnisse um 10 % niedriger.
Sandisk veröffentlichte rekordverdächtiger Quartalsumsatz von 8,97 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal und Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 39,25 US-Dollar, womit die Erwartungen deutlich übertroffen wurden. Western Digital erzielte ebenfalls einen doppelten Gewinn, Meldung eines Umsatzes von 3,75 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 44 % im Jahresvergleich, während die Bruttomarge auf 54,4 % stieg. Trotz dieser Ergebnisse notieren beide Aktien derzeit etwa 50 % unter ihren Allzeithochs.
Das Problem war die Prognose. Sandisks Ausblick für das erste Quartal lag unter den Erwartungen, mit einem prognostizierten Umsatz von 10,7 Milliarden US-Dollar gegenüber den von Analysten geschätzten 11,2 Milliarden US-Dollar. Auch die Gewinnprognose je Aktie blieb hinter den Erwartungen zurück. Western Digitals Ausblick für das erste Quartal war solide, aber nach einem Kursanstieg von 500 % suchten die Investoren nach einem weiteren herausragenden Ergebnis.
Sandisk und Western Digital haben in den letzten 12 Monaten um mehr als 3.000 % bzw. 550 % zugelegt, angetrieben durch den KI-Boom und lassen dabei Vermögenswerte wie Kryptowährungen und Edelmetalle hinter sich.

