EU-Finanzaufsicht beginnt ab Juli mit Konsultationsverfahren zu MiCA
Das Krypto-Gesetz MiCA soll nach seiner Verabschiedung in knapp 18 Monaten europaweit umgesetzt werden, und durchläuft vorher noch die Konsultation der ESMA. Die Finanzaufsicht der Europäischen Union (EU) wird ein dreiteiliges Konsultationsverfahren für den kürzlich verabschiedeten Krypto-Gesetzesrahmen namens Markets in Crypto-Assets (MiCA) einleiten. In einer Mitteilung vom 12. Juni erklärt die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) entsprechend, dass die vorgesehenen Konsultationspakete ab Juli 2023 die Themen Zulassung, Governance, Interessenkonflikte und Beschwerdeverfahren von MiCA beleuchten werden. Die Maßnahmen unterliegen zunächst allerdings noch der Genehmigung durch die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Europäischen Rat. Das erste Konsultationspaket wird technische Standards für die Arbeit von Krypto-Asset-Dienstleistern in der EU sowie Verfahren für den Umgang mit Beschwerden und die Offenlegung potenzieller Interessenkonflikte umfassen. Das zweite Konsultationspaket, das im Oktober anlaufen soll, befasst sich mit der Offenlegung von Informationen für Anleger, Governance-Anforderungen für Krypto-Unternehmen und „Fragen der Nachhaltigkeit und potenzielle negative Auswirkungen auf das Klima. #MiCA enters into force at the end of June. ️ To begin implementation, #ESMA with relevant stakeholders will launch 3⃣ public consultations in July, October & Q1 2024 → Details on the duration of each public comment period. — ESMA - EU Securities Markets Regulator (@ESMAComms) June 12, 2023 Nach Angaben der ESMA könnte die