Terra will Sammelklage von Krypto-Anlegern abweisen lassen – US-Recht greift nicht?
Martin Young Terra will Sammelklage von Krypto-Anlegern abweisen lassen – US-Recht greift nicht? Mit einem Antrag auf Ablehnung der Sammelklage geschädigter Terra-Nutzer wirft das gescheiterte Krypto-Projekt Fragen über die Zuständigkeit der Gerichte auf. Terraform Labs, das Unternehmen hinter dem berühmt-berüchtigten Krypto-Projekt Terra, hat die Abweisung einer Sammelklage beantragt und argumentiert dahingehend, dass die in der Klage angeführten US-Wertpapiergesetze nicht auf die von Terraform Labs im Ausland entwickelten Protokolle anwendbar sind. Am 3. Mai hat Terraform Labs bei einem kalifornischen Bundesrichter die Abweisung der von Nick Patterson eingereichten Sammelklage beantragt, in der behauptet wird, das Unternehmen habe nicht registrierte Wertpapiere verkauft und die Krypto-Anleger getäuscht. Die Anwälte des Unternehmens halten dem entgegen, dass das amerikanische Wertpapierrecht in diesem Fall nicht greift, da die Protokolle des Krypto-Projekts außerhalb der USA entwickelt und betrieben wurden. Das Terra/Luna-Ökosystem brach im Mai 2022 zusammen und vernichtete mehrere Milliarden Dollar auf den Kryptomärkten. Der Zusammenbruch hat eine Reihe von Klagen gegen das Unternehmen, verbundene Organisationen wie die Luna Foundation Guard und den Firmengründer Do Kwon ausgelöst. Im Juni 2022 wurde dann die genannte Sammelklage eingereicht, in der unter anderem behauptet wird, dass die Terra-Kryptowährungen (UST und LUNA) Wertpapiere seien. Laut Law360 argumentiert Terraform imAntrag auf Klageabweisung, dass die US-Wertpapiergesetze und die angeführten Rechtsnormen hinsichtlich