Bundesregierung: Zweites Libra-Whitepaper keine hinreichende Grundlage zur Risikobewertung
Markus Kasanmascheff vor 35 Minuten Bundesregierung: Zweites Libra-Whitepaper keine hinreichende Grundlage zur Risikobewertung Die deutsche Bundesregierung hält das zweite Whitepaper zu Facebooks geplanter Libra-Stablecoin für unzureichend und setzt bei der Regulierung auf die Europäische Union. 22 Gesamte Aufrufe Nachricht Die deutsche Bundesregierung sieht im zweiten Whitepaper zur von Facebook geplanten Digitalwährung Libra keine hinreichende Grundlage zur Risikobewertung und setzt bei der Regulierung auf die Europäische Union. Dies geht aus einer Antwort vom 2. Dezember auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor.Bislang keine umfassende Bewertung möglichGefragt nach einer Einschätzung zu den möglichen Risiken einer Einführung von Libra gemäß dem aktualisierten Whitepaper, schreibt die Bundesregierung, dieses böte “keine hinreichende Grundlage, um eine belastbare Bewertung der spezifischen Risiken in den vorstehenden Bereichen vorzunehmen.”In Bezug auf eine mögliche Regulierung verweist die Regierung auf die EU-Kommission und deren aktuell zur Diskussion stehenden Legislativvorschlag für eine Verordnung über Märkte für Kryptowerte und zur Änderung der als “MiCA-Verordnung” bekannten Richtlinie zu Stablecoins. Dieser Legislativvorschlag werde derzeit im Rat der Europäischen Union verhandelt.Zu möglichen Auswirkungen einer Zulassung von Libra in der Schweiz durch die dortige Finanzmarktaufsicht (FINMA) ergänzt die Regierung, diese “hätte nur Auswirkungen auf den Zahlungsraum in der EU, wenn die von der Libra Association