Um seinen Standpunkt zu untermauern, hob der Bericht die technische Erfolgsbilanz von Ethereum hervor und stellte fest, dass das Netzwerk seit seiner Einführung im Jahr 2015 eine ununterbrochene Betriebszeit aufrechterhalten hat. Unter Berufung auf einen kürzlich erschienenen OpenZeppelin-Bericht erklärte die Stiftung, dass Ethereum im März 2026 durch etwa 76 Milliarden US-Dollar an gestaktem ETH gesichert war, wobei besonderes Augenmerk auf das geografisch verteilte Validator-Netzwerk, verschiedene unabhängige Client-Implementierungen und ein großes Entwickler-Ökosystem gelegt wurde.
Über technische Kennzahlen hinaus stellte der Bericht Ethereum als digitale öffentliche Infrastruktur und nicht nur als ein Finanznetzwerk dar. Er verwies auf bereits bestehende Implementierungen, darunter dezentralisierte Identitätsinitiativen in Bhutan und Buenos Aires sowie Ethereum-basierte Grundbuchprojekte in Indien, als Beispiele für Regierungen, die bereits mit der Technologie experimentieren.
Die Veröffentlichung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Regierungen weltweit zunehmend blockchain-basierte Infrastrukturen für Identität, Asset-Tokenisierung und öffentliche Register erforschen. Die Ethereum Foundation betonte, dass politische Entscheidungsträger zwischen dezentralen öffentlichen Blockchains und Netzwerken, die weiterhin von Unternehmen oder Stiftungen kontrolliert werden, unterscheiden sollten. Dabei werde die Governance-Struktur eine entscheidende Rolle dabei spielen, welche Plattformen für eine langfristige Nutzung im öffentlichen Sektor geeignet sind.
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