Frist für das Delisting bei Kraken: Inhaber von 21 Token drohen fast wertlose Auszahlungen

Zusammenfassung:Kraken befindet sich in der letzten Phase seines Delisting-Zyklus: Betroffene Halter von 21 Token können ihre Vermögenswerte nur noch bis zum 27. August um 14:00 UTC abheben. Danach liquidiert die Börse verbleibende Guthaben automatisch zwischen dem 1. und 5. September, wobei auf einigen Märkten kaum oder keine Liquidität besteht. Handel und Einzahlungen wurden bereits am 29. Mai gestoppt. Die Token erfüllen laut Kraken die internen Leistungs- oder Compliance-Standards nicht mehr. Besonders hoch ist das Risiko bei TEER, da das Projekt den Betrieb eingestellt hat. Anleger, die ihre Bestände nicht rechtzeitig abziehen, verlieren die Kontrolle über Zeitpunkt und Preis und riskieren bei geringer Liquidität einen Totalverlust.

Kraken befindet sich in der letzten Phase seines aktuellen Delisting-Zyklus. Halter von 21 Token haben noch bis zum 27. August um 14:00 UTC Zeit, ihre Vermögenswerte abzuheben. Danach beginnt die Börse damit, verbleibende Guthaben automatisch zu verkaufen, und warnt dabei, dass es auf einigen Märkten nur wenig oder keine Liquidität geben kann.

Das geplante Delisting, das erstmals im Mai bekanntgegeben wurde, betrifft Vermögenswerte, die die internen Leistungs- oder Compliance-Standards von Kraken nicht mehr erfüllen.

Gesponsert

Gesponsert

Wichtige Daten und betroffene Token

Kraken hat den Handel und die Einzahlungen für die betroffenen Vermögenswerte am 29. Mai gestoppt. Die Frist am 27. August stellt die letzte Gelegenheit für Nutzer dar, ihre Bestände abzuheben, bevor Abhebungen endgültig deaktiviert werden.

Nach Ablauf dieser Frist startet für verbleibende Guthaben eine automatische Liquidationsphase von fünf Tagen. In diesem Zeitraum entscheidet Kraken, und nicht die Nutzer, wann die Token verkauft werden.

Die 21 betroffenen Token sind AURA, BIT, BOND, BSX, FARM, GARI, K, KET, KINTO, LOBO, MOON, MV, NYM, RAIIN, RHEA, SAROS, SDN, SPC, SPICE, TEA und TEER.

Einige dieser Token waren bereits vor dem 29. Mai nicht mehr handelbar, dennoch bleibt die Abhebungsfrist sowie der Zeitplan für die Liquidation unverändert.

Kraken weist darauf hin, dass einige dieser Vermögenswerte auf Märkten mit geringer oder inaktiver Liquidität gehandelt werden. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Verkäufe zu schlechten Kursen abgewickelt werden. Ist bei der Liquidation zu wenig Liquidität vorhanden, können einige Guthaben nur einen minimalen oder gar keinen Erlös bringen.

Unter den betroffenen Token ist das Risiko bei TEER besonders hoch. Laut Kraken hat dieses Projekt den Betrieb eingestellt, Transaktionen auf der Blockchain funktionieren nicht mehr, und Handel sowie Einzahlungen bleiben ausgesetzt.

Gesponsert

Gesponsert

Für Halter bedeutet das, dass ihnen praktisch keine Handlungsfreiheit bleibt, abgesehen vom automatischen Liquidationsprozess der Börse.

Warum die Frist wichtig ist

Delistings auf Börsen führen häufig zu einem deutlichen Rückgang der Liquidität, da Handelsplätze die Unterstützung entfernen und das Marktinteresse abnimmt. Investoren, die ihre Bestände nicht rechtzeitig abheben, verlieren die Kontrolle über Zeitpunkt und Preis ihres Ausstiegs.

Das Risiko ist in diesem Fall besonders hoch, da Kraken ausdrücklich gewarnt hat, dass einige der betroffenen Token auf inaktiven Märkten gehandelt werden.

Was Halter tun sollten

Für alle, die die betroffenen Token auf Kraken halten, ist die Frist am 27. August die letzte Möglichkeit, ihren eigenen Ausstieg selbst zu steuern.

Nach 14:00 UTC werden Abhebungen dauerhaft geschlossen. Verbleibende Guthaben werden dann von Kraken zwischen dem 1. und 5. September in Abhängigkeit von der Marktsituation liquidiert.

Die Börse hat sich nicht auf bestimmte Ausführungskurse, Märkte oder Auszahlungsbedingungen festgelegt. Daher hängt der endgültige Erlös ganz von den Marktbedingungen zum Verkaufszeitpunkt ab.

Wer einen der 21 delisteten Token hält, kann nur mit einer rechtzeitigen Abhebung vor Fristablauf eine von der Börse kontrollierte Liquidation vermeiden. Ansonsten drohen Verkäufe zu sehr niedrigen Kursen oder bei fehlender Liquidität sogar ein Totalverlust.

Haftungsausschluss

Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.
Letzter Artikel

Ist Claritys Verzögerung ein Segen im Verborgenen?: Stand der Kryptowährungen

Nächste

CLARITY Act-Verzögerung verschafft asiatischen Finanzzentren Spielraum: First Digital CEO