EU-Behörde sieht Erfolg des Kryptomarkts als Anzeichen für neue Risikobereitschaft
Marie HuilletEU-Behörde sieht Erfolg des Kryptomarkts als Anzeichen für neue Risikobereitschaft Die ESMA schlussfolgert aus der hohen Volatilität auf dem Kryptomarkt, dass die Risikobereitschaft der Anleger trotz Coronakrise wieder hoch ist. 6 Gesamte Aufrufe Nachricht Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ihren neuen Bericht für das erste Halbjahr 2021 zu den Trends, Risiken und Schwachstellen der Märkte in der Europäischen Union (EU) veröffentlicht. Darin kommt die EU-Behörde unter anderem zu dem Schluss, dass die enorme Volatilität und das große Wachstum der Kryptomärkte eine gezielte Regulierung der Anlageklasse immer notwendiger machen. Ein entsprechender Entwurf der Europäischen Kommission für die Regulierung der „Markets in Crypto-Assets (MiCA) stünde bereit. Große Teile des Berichts befassen sich verständlicherweise mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die europäische Wirtschaft und der schnell voranschreitenden Erholung von diesen. Die ESMA stellt fest, dass sich die Situation insgesamt deutlich verbessert hat, weshalb sie eine Rückkehr zur Wirtschaftsleistung vor der Pandemie bereits für Ende 2022 prognostiziert, also früher als erwartet. Diese Erholung sieht sie allen voran durch weniger gesundheitspolitische Restriktionen, einen Rückgang der allgemeinen Unsicherheit und die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken bedingt. Interessanterweise sieht die ESMA die Kryptomärkte als Barometer für die Entwicklung der Stimmung auf den Märkten in den letzten sechs Monaten:„Wir haben im