Einem umstrittenen neuen Bericht zufolge werden Abhebungslimits und Rücknahmegebühren von Banken in der Schweiz von Finanzbehörden in Betracht gezogen
Laut einem brisanten und umstrittenen neuen Bericht erwägen die Schweizerische Nationalbank und das Schweizer Finanzministerium neue Massnahmen, die es wohlhabenden Menschen erschweren würden, Geld von ihrer Bank abzuheben. Die Diskussionen konzentrieren sich darauf, neue Maßnahmen zu finden, die einen Bankensturm nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse Anfang des Jahres verhindern könnten, berichtet Reuters. „Mit der Angelegenheit vertraute Quellen sagen, die Gruppe prüfe mögliche Grenzen und Gebühren für Bankabhebungen für vermögende Kunden. Der Konzern debattiert auch darüber, ob man Kunden, die ihre Ersparnisse langfristig anlegen, höhere Zinsen anbieten soll. Das Finanzministerium teilte Reuters zunächst mit, dass die Diskussionen Teil einer umfassenden Untersuchung zum finanziellen Regulierungsrahmen des Landes seien und dass im nächsten Jahr ein Bericht veröffentlicht werde. Und nachdem der Nachrichtenartikel veröffentlicht wurde, reagierte das Ministerium schnell: Finanzministerin Karin Keller-Sutter teilte Bloomberg mit, dass gestaffelte Abhebungen nicht in Frage kämen. Der Zusammenbruch der Credit Suisse ereignete sich bereits im März, direkt nach den Zusammenbrüchen der Silicon Valley Bank und der Signature Bank in den USA. Auslöser des plötzlichen Zusammenbruchs war ein Vertrauensverlust in die skandalgeplagte Bank, die damals zweitgrösste Schweizer Bank. Die Schweizerische Nationalbank hat der Bank zunächst 185 Milliarden US-Dollar an Notliquidität zugeführt, bevor sie für nur 3.3 Milliarden US-Dollar an die UBS verkauft wurde. Haftungsausschluss: Die bei The