Summary
- Die Anzahl der Bitcoin-Wallets mit mindestens 10.000 BTC ist auf 90 gestiegen, ein Sechsmonats-Hoch, was auf eine erneute Akkumulation durch Großinvestoren hinweist.
- Seit dem 29. Juli haben Wallets mit Beständen zwischen 10 und 10.000 BTC etwa 1,5 Milliarden US-Dollar an Bitcoin hinzugefügt, während kleinere „Mikro-Wallets angesichts von Sicherheitsbedenken und regulatorischen Verzögerungen geschrumpft sind.
- Analysten bei Santiment erklären, dass diese Rotation von Coins von kleineren Inhabern zu sogenannten starken Händen historisch gesehen größeren Kursbewegungen vorausging und nun die Chancen für einen Ausbruch über 70.000 US-Dollar erhöhen.
Die Elite-Inhaber von Bitcoin bauen stillschweigend erneut ihre Bestände auf.
Die Anzahl der Wallets, die mindestens 10.000 BTC halten, ist laut dem Analyseunternehmen Santiment wieder auf 90 gestiegen, ein Sechsmonats-Hoch. Allein in den letzten acht Wochen ist die Zahl dieser „Wal-Wallets um sechs gestiegen, was einem Anstieg von 7,1 % entspricht.
Die Maßnahme baut auf einem breiteren Akkumulationstrend auf wurde erstmals vor vier Tagen registriert. Seit dem 29. Juli haben Wallets im Bereich von 10–10.000 BTC (Wale und Haie) BTC im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar akkumuliert. Santiment stellte damals fest, dass das Muster, bei dem größere Akteure akkumulieren, während kleinere Inhaber verkaufen, die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs über 70.000 US-Dollar gegenüber einem Rückgang unter 60.000 US-Dollar erhöht.
Inzwischen sind die „Micro-Wallets im Verlauf des Augusts kontinuierlich geschrumpft. Santiment führt diese Divergenz auf zwei jüngste Auslöser von Unsicherheit und Zweifel zurück: Den Coldcard-Hardware-Wallet-Exploit, der circa 120 Millionen US-Dollar an Bitcoin entwenden ließ, sowie die anhaltenden Verzögerungen beim U.S. Clarity Act, dem lang erwarteten Gesetz zur Marktstruktur im Kryptobereich, das der Senat nun auf September verschoben hat.

