Summary
- Das Digital-Pfund-Projekt der Bank of England trat in Phase 2 ein, um zu testen, wie öffentliche Stablecoins und Zentralbankgeld gemeinsam in einem einzigen Zahlungsfluss für die Handelsfinanzierung funktionieren können.
- In Zusammenarbeit mit NOBO Finance, Dun & Bradstreet und Polygon Labs im Rahmen seines Digital Pound Lab wird die BOE die Erstellung wiederverwendbarer Kreditprofile für kleine Unternehmen sowie die Verwendung von Stablecoins neben einem potenziellen digitalen Pfund für die Rechnungsfactoring erkunden.
- Die Experimente, die keine echten Kunden oder echtes Geld einbeziehen, sollen der BOE und dem Schatzamt dabei helfen, die Bewertung verschiedener Formen digitalen Geldes hinsichtlich ihrer Interoperabilität zu informieren.
Die Bank of England (BOE) testet, wie Stablecoins und ein digitaler Pfund zusammenwirken können, während Zentralbanken weltweit versuchen, die Interaktion der beiden Zahlungsmethoden zu verstehen, um den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu modernisieren.
Durch den Übergang seiner Erkundung des digitalen Pfunds in Phase 2, die Die BOE prüft, ob öffentliche Stablecoin-Infrastrukturen und Zentralbankgeld koexistieren können in einem einzigen Zahlungsablauf für Handelsfinanzierung, erklärte die BOE am Mittwoch. Die BOE hat experimentiert mit einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) und der Distributed-Ledger-Technologie, die seit 2024 das Rückgrat der Blockchain bildet.
Zentralbanken weltweit prüfen, wie sie private Stablecoins regulieren können, also Krypto-Token, deren Wert an eine Fiat-Währung gebunden ist, sowie mögliche staatlich ausgegebene digitale Versionen ihrer Währungen, sogenannte CBDCs. Im Mittelpunkt des Experiments steht die Verbesserung der Handelsfinanzierung, die insbesondere kleinen Unternehmen zugutekommen würde, so Otto Jacobsson, Leiter des UK-Kapitels der Digital Assets Association. Verzögerungen in der Handelsfinanzierung erschweren es diesen Unternehmen, ihre Kreditwürdigkeit nachzuweisen und Zugang zu Finanzierungen zu erhalten, erklärte er.
„Wenn diese Prozesse schneller und effizienter werden können, könnten britische Unternehmen ihr Betriebskapital früher freisetzen und die Finanzierung des internationalen Handels erleichtern, sagte Jacobsson in einem Interview auf LinkedIn.


