Seitdem liegen die durchschnittlichen täglichen Liquidationen laut Bitfinex deutlich unter dem für dieses Jahr üblichen Bereich von 400 bis 500 Millionen US-Dollar, was darauf hindeutet, dass es trotz des makroökonomischen Schocks nur wenig erzwungenen Verkauf gegeben hat.
„Krypto fiel weniger stark als gehebelte Aktien-Themen, da die Zwangsverkäufe als Treibstoff bereits erschöpft waren, schrieben die Analysten.
Sicherheitsbedenken bleiben bestehen
Unterdessen verarbeitet der Markt auch die Folgen eines größeren Exploits im Zusammenhang mit Coldcard, bei dem mindestens Bitcoin im Wert von 38 Millionen US-Dollar entwendet wurden.
Der Vorfall hat die Kursentwicklung nicht wesentlich beeinflusst, markierte jedoch einen weiteren Rückschlag, da die Exploits im Bereich digitaler Vermögenswerte zugenommen haben und die Debatte über die Risiken der Selbstverwahrung – eines der grundlegenden Versprechen der Kryptowährungen – neu entfacht wurde.
“Die Erlöse wurden noch nicht liquidiert, aber die Folgewirkungen hiervon und die Wahrscheinlichkeit einer Liquidation werden kurzfristig den Bitcoin-Preis belasten”, sagte Paul Howard, Direktor bei der Handelsfirma Wincent. Allgemeiner gesagt unterstreiche der Angriff die operationellen Risiken, die nach wie vor mit der Selbstverwahrung einhergehen.
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Blick auf die Arbeitsmarktdaten und ETF-Zuflüsse
Mit Blick nach vorne bleibt die makroökonomische Unsicherheit das dominierende Thema.
Jeff Anderson, geschäftsführender Partner bei STS Digital, erklärte, dass sich die Märkte möglicherweise in einem „neuen Volatilitätsregime befinden, da Anleger zwischen Erwartungen an Zinssenkungen, Pausen und Zinserhöhungen schwanken. Diese Unsicherheit werde seiner Ansicht nach den Druck auf hochvolatile Assets wie Bitcoin wahrscheinlich aufrechterhalten, bis sich der wirtschaftliche Ausblick klärt.


