Gemini verbucht trotz 37 % Umsatzwachstum einen Nettoverlust von 108 Millionen US-Dollar im 2. Quartal

Zusammenfassung:Die Kryptobörse Gemini verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg von 37 Prozent auf 45,5 Millionen US-Dollar, musste aber einen Nettoverlust von 107,7 Millionen US-Dollar hinnehmen. Das Börsengeschäft schwächte sich deutlich ab: Die Umsätze sanken um 38 Prozent auf 12,5 Millionen Dollar, das Handelsvolumen fiel von 11,3 auf 3,8 Milliarden Dollar. Dem stand ein kräftiges Wachstum der Serviceumsätze um 149 Prozent auf 23,5 Millionen Dollar gegenüber, getragen von Kreditkarten- und Staking-Erlösen. Die transaktionsbezogenen Verluste stiegen auf 20,1 Millionen Dollar, vor allem wegen einer Rückstellung für Kreditausfälle in Höhe von 16,1 Millionen Dollar nach einem Identitätsbetrug. Die Betriebskosten erhöhten sich um 24 Prozent auf 122,4 Millionen Dollar, blieben aber unter dem Vorquartal. Die Aktie war am Donnerstag um 3 Prozent gestiegen, gab aber nach Veröffentlichung der Zahlen vorbörslich um knapp 5 Prozent nach.

Die Kryptobörse Gemini meldete im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg von 37 % gegenüber dem Vorjahr auf 45,5 Millionen US-Dollar und zugleich einen Nettoverlust von 107,7 Millionen US-Dollar. Ausschlaggebend war das schwächere Börsengeschäft.

Die Umsätze aus dem Börsengeschäft sanken um 38 % auf 12,5 Millionen US-Dollar, während das Handelsvolumen von 11,3 Milliarden auf 3,8 Milliarden US-Dollar zurückging, teilte Gemini mit am Donnerstag mit.

Die Serviceumsätze stiegen um 149 % auf 23,5 Millionen US-Dollar. Ausschlaggebend waren ein Plus von 231 % bei den Kreditkartenumsätzen auf 16,2 Millionen US-Dollar und ein Anstieg der Staking-Umsätze um 50 % auf 4 Millionen US-Dollar. Einschließlich der Zinserträge beliefen sich Serviceumsätze und Zinserträge auf insgesamt 26 Millionen US-Dollar.

Unterdessen stiegen die transaktionsbezogenen Verluste von 3,6 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 20,1 Millionen US-Dollar. Hauptgrund war eine Rückstellung für Kreditausfälle in Höhe von 16,1 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit einem Identitätsbetrugsfall, der das Kreditkartenportfolio betraf. Gemini erklärte, die höhere Rückstellung sei auf die betroffenen Konten konzentriert gewesen und spiegele keine allgemeine Verschlechterung des Portfolios wider.

Die Betriebskosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 24 % auf 122,4 Millionen US-Dollar, lagen jedoch 15 % unter dem Wert des ersten Quartals. Das Unternehmen setzte damit die Anfang dieses Jahres angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen fort.

Der Gemini-Aktienkurs stieg am Donnerstag im regulären Handel um 3 %, fiel jedoch nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen im vorbörslichen Handel am Freitag um knapp 5 %, wie aus Daten von Yahoo Finance Datenzufolge hervorgeht

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