Galaxy senkt Wahrscheinlichkeit für CLARITY Act auf 10 %

Zusammenfassung:Galaxy Digital hat die Verabschiedungswahrscheinlichkeit des CLARITY Act 2026 auf zehn Prozent gesenkt. Nach der Rückkehr des Senats am 14. September blieben nur zwei bis drei Wochen; ein Erfolg setze voraus, dass die Abstimmung über die Aufnahme der Beratungen sofort erfolge, schrieb Alex Thorn. Ungeklärt seien Ethikregeln für Krypto-Beteiligungen von Regierungsbeamten und Bankendruck zu Stablecoin-Renditen. Die Schätzung war von 75 auf 60, dann auf 50 und nun auf 10 Prozent gefallen. Der Entwurf soll einen Regulierungsrahmen schaffen, passierte im Mai den Bankenausschuss, stößt aber bei Demokraten und Banken auf Ablehnung. Über 200 Krypto-Firmen forderten den Senat jedoch zur Verabschiedung auf.

Galaxy Digital hat die Wahrscheinlichkeit, dass der Digital Asset Market Clarity (CLARITY) Act 2026 verabschiedet wird, auf 10 Prozent gesenkt.

Das Unternehmen warnte, mehrere politische Fragen seien weiterhin ungeklärt. Nach der Wiederaufnahme der Senatsarbeit am 14. September blieben nur etwa zwei bis drei Wochen, um das Gesetz zu verabschieden.

Nur wenn unmittelbar nach der Rückkehr der Abgeordneten nach Washington über einen ersten Antrag zur Aufnahme der Beratungen abgestimmt werde, könne der CLARITY Act im Senat noch rechtzeitig verabschiedet werden. Dafür müsse er „im Grunde die gesamte Sitzungsperiode dominieren, schrieb Galaxy-Leiter für unternehmensweite Forschung Alex Thorn am Freitag in einem X-Post.

Thorn ergänzte, die Abgeordneten müssten weiterhin mehrere Fragen klären. Dazu gehörten Ethikregeln für die Beteiligung von Regierungsbeamten an Krypto sowie der Druck der Banken hinsichtlich der Bestimmungen zu Stablecoin-Renditen.

Galaxy senkte seine vorherige Schätzung am 26. Juni von 60 Prozent auf 50 Prozent, nachdem das Unternehmen sie am 6. Juni von 75 Prozent auf 60 Prozent gesenkt hatte. Seine Schätzung von 75 Prozent hatte das Unternehmen am 22. Mai festgelegt.

Der CLARITY Act soll den ersten Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte in den USA schaffen, steht jedoch in der Kritik. Im Mai passierte er den Bankenausschuss des Senats. Die meisten Demokraten und die Bankenbranche lehnten ihn jedoch ab und argumentierten, der Gesetzentwurf würde Kryptounternehmen erlauben, Renditen auf Stablecoins anzubieten, ohne denselben Anforderungen wie Banken unterliegen zu müssen.

Anfang Juni forderten über 200 Krypto-Unternehmen und Organisationen den US-Senat in einem Schreiben dazu auf, den CLARITY Act zu verabschieden. Das Schreiben wurde von der Krypto-Lobbygruppe Stand With Crypto geteilt wurde.

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