Prognosemärkte sollten fehlerhafte Meldungen zur Erlangung von Anreizen zur Steigerung des Handels zurückfahren: CFTC

Zusammenfassung:Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat neue Leitlinien veröffentlicht, um Prognosemärkte zu warnen. Diese Plattformen müssen Anreizprogramme ordnungsgemäß melden und vermeiden, Fehlverhalten zu begünstigen. Die Behörde sieht einen Anstieg von Anmeldungen, die oft verfahrensmäßig oder inhaltlich mangelhaft seien, was die Prüfung erschwere. Die Plattformen strebten zwar danach, aktive Händler zu fördern und Market Maker zu gewinnen, müssten dabei aber die Compliance gewährleisten. Besonders bedenklich seien Anreize für hohe Handelsvolumina, da sie zu Wash-Trading, vorab vereinbartem Handel oder anderen manipulativen Praktiken verleiten könnten.

Summary

  • Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission gab weitere Richtlinien heraus, um Plattformen für Prognosemärkte hinsichtlich der Verwaltung ihrer Anreizprogramme zu warnen.
  • Die Unternehmen müssen ordnungsgemäß melden und Programme vermeiden, die Fehlverhalten Anreize bieten könnten, erklärte die Behörde.

Wie jede regulierte Handelsplattform unter der Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission bemühen sich Anbieter von Prognosemärkten, aktive Händler zu fördern und Unternehmen dazu zu bringen, als Market Maker tätig zu werden, um so die Teilnahme und das Handelsvolumen zu vertiefen. Doch die CFTC äußert Bedenken hinsichtlich der Art und Weise, wie dies geschieht, gemäß Leitlinien am Mittwoch veröffentlicht.

Die US-Derivateaufsichtsbehörde warnte die Plattformen für Ereigniskontrakte, dass sie einen Anstieg ihrer Anmeldungen im Rahmen von Anreizprogrammen verzeichne, die häufig „verfahrensmäßig oder inhaltlich mangelhaft“ seien, hieß es in dem Dokument. Dies erschwere der Behörde die Feststellung, ob die Plattform „eine angemessene Mitteilung über die Bedingungen des Programms gemacht und die Einhaltung des Programms ausreichend bewertet hat.”

Die CFTC sieht bei einigen Merkmalen dieser Belohnungsprogramme „konkrete Compliance-Bedenken“. Einige der Anreize für Teilnehmer mit hohem Handelsvolumen können diese dazu verleiten, „ausschließlich zu handeln, um Volumenziele zu erreichen, was die Risiken von Wash-Trading, vorab vereinbartem Handel oder anderen betrügerischen, manipulativen oder störenden Handelspraktiken erhöht.”

Haftungsausschluss

Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.
Letzter Artikel

Securitize fällt nach Gewinnverfehlung um 20 %, da die Tokenisierungsumsätze hinter den Erwartungen zurückbleiben

Nächste

Slowenien nimmt ersten Emittenten in EU-MiCA-Register für Stablecoins auf