EU stimmt über Unhosted Wallets ab – Deutsche Experten schlagen Alarm
Veronika Rinecker vor 46 Minuten EU stimmt über Unhosted Wallets ab – Deutsche Experten schlagen Alarm Ein Ausschuss des Europäischen Parlaments wird morgen über einen neuen Regulierungsrahmen für Unhosted Wallets abstimmen. Die Vertreter der Kryptobranche sind beunruhigt. Follow-Up In der EU wird derzeit stark über die künftige Regulierung des Kryptosektors, die sogenante MiCA-Verordnung (englisch: The Markets in Crypto-Assets Regulation), diskutiert. Dahingehend konte die europäische Krypto-Community jüngst beruhigt aufatmen: Der Änderungsantrag zu einem De-facto-Verbot des energiehungrigen Konsens- und Schutzverfahrens Proof-of-Work und somit einem Verbot einiger der bekantesten Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) wurde abgelehnt. Verschärfte Vorschriften für Unhosted Wallets Nun sorgt das EU-Parlament allerdings schon wieder für Unruhe im Krypto-Space. Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments wird morgen, am 31. März, über ein Regulierungspaket zur Bekämpfung von Geldwäsche bzw. die “Transfer of Funds”-Regulierung (TRF) abstimmen. Dabei geht es um die Frage, ob sogenante Unhosted Wallets, also Wallets, die nicht von einem Verwahrungsdienstleister wie einer Kryptobörse betreut werden, bei Transaktionen einer Identitätsprüfung unterzogen werden müssen. Als “Unhosted Wallets” sind private Wallets zu verstehen, die keine übergeordnete finanzielle Institution benötigen, um Transaktionen mit Kryptowährungen vorzunehmen. Zu diesen Wallets gehören zum Beispiel die Minerva Wallet, Trezor, Ledger, Metamask, imToken und Trust Wallet. Der Gesetzentwurf geht