Russische Zentralbank: Unsere SWIFT-Alternative ist bereit und kann auch von ausländischen Unternehmen genutzt werden
Russische Zentralbank: Unsere SWIFT-Alternative ist bereit und kan auch von ausländischen Unternehmen genutzt werden Die russische Zentralbank wirbt für ihre SWIFT-Alternative - und deutet damit an, dass sie glaubt, ohne einen Zugang zum internationalen Bankenetz allein zurechtzukommen. Da westliche Länder und ihre Verbündeten nach anfänglichem Widerstand von Ländern wie Deutschland nun ein SWIFT-Verbot für russische Banken verhängen wollen, berichtet Tass, dass die Gouverneurin der Zentralbank, Elvira Nabiullina, ihr sogenantes Financial Message Transfer System (wörtliche Übersetzung, romanisiertes russisches Akronym: SPFS) als direkten Ersatz für SWIFT betrachtet. Sie erklärte, dass die Mitglieder des Systems derzeit hauptsächlich russische und belarussische Banken seien, aber auch eine Reihe von Banken aus Kirgisistan, Armenien, Tadschikistan, Kuba und Kasachstan seien bereits an Bord. Nabiullina fügte hinzu, dass auch ausländische Finanzmarktteilnehmer die Möglichkeit haben, sich der russischen Version von SWIFT anzuschließen. Nabiullina sprach nach einem Treffen mit dem Vorstand der Bank und wurde mit den Worten zitiert: Wir haben ein Finanznachrichtensystem namens SPFS, das SWIFT im Inland ersetzen kan. Teilnehmer aus dem Ausland könen sich ihm anschließen. Wir haben die interne Finanzinfrastruktur entwickelt, so dass es auch weiterhin reibungslos funktionieren wird. In den sozialen Medien wurde die Vermutung geäußert, dass Russland - das seit mehreren Jahren über die Entwicklung einer SWIFT-Alternative spricht - seit 2014,