Visa und Mastercard erhöhen Gebühren: Händler erwägen Krypto

Zusammenfassung:Könnten Krypto-Vermögenswerte eine Alternative für Kreditkarten sein? Die Gebühren sollen für letztere nämlich steigen.

Benjamin Pirus

vor 22 Minuten

Visa und Mastercard erhöhen Gebühren: Händler erwägen Krypto

Bei Kryptowährungen fallen zwar Gebühren an, aber bei Kreditkarten auch.

177 Gesamte Aufrufe

Nachricht

Kreditkartenanbieter berechnen Händlern einen Anteil an den akzeptierten Zahlungen, die sogenannten Zwischenwechsel- oder Swipe-Gebühren. Da zwei große Kartenanbietern die Tarife erhöhen wollen, könnte Krypto eine Alternative werden?

"Visa Inc. und Mastercard Inc. planen, die Swipe-Gebühren im April für einige Kreditkartenkäufe zu erhöhen", wie das Wall Street Journal am Mittwoch berichtete. Dazu hieß es:

"Obwohl sie für den Verbraucher unsichtbar sind, sind die Zwischenwechselgebühren für Händler sehr wichtig. Am Ende zahlen sie oft Gebühren in Höhe von etwa 2 Prozent der Kreditkarteneinkäufe ihrer Kunden. Die Gebühren werden von den Kartennetzwerken, wie Visa und Mastercard, festgelegt. Die Händler zahlen sie an die Banken, die die Karten ausgeben."

Da die Kreditkartengebühren steigen, werden andere Optionen für Händler attraktiver, darunter auch Kryptowährungen. Auch bei digitalen Vermögenswerten fallen Transaktionsgebühren an, aber einige können eine günstigere Alternative als die derzeitigen Kreditkarten sein. Insbesondere ist das der Fall, wenn die Kartengebühren weiter steigen.

Bitcoin (BTC) hat eine Menge Kritik wegen den Transaktionsgebühren geerntet. Diese sollen verhindern, dass er jemals ein vernünftiges Zahlungsmittel für alltägliche Einkäufe wird. Viele vernachlässigen jedoch völlig die Kosten, die Händlern durch die Akzeptanz von Zahlungen per Debit- oder Kreditkarte entstehen. Es gibt auch Lösungen wie das Bitcoin Lightning Network, die die Transaktionsgebühren verringern und die Geschwindigkeiten erhöhen.

Im März 2020 änderten sich die wirtschaftlichen Verhältnisse weltweit abrupt. In der Coronakrise sind Präventionsmaßnahmen wichtig geworden. Viele Geschäfte wurden in verschiedenen Graden wiedereröffnet. Kreditkarten gewinnen jedoch weiter an Dominanz gegenüber dem Bargeld. Besonders unter den Leuten, die angesichts der aktuellen Situation Online-Einkäufe tätigen, wie das Wall Street Journal ausführlich berichtet.

Krypto-Vermögenswerte sind außerdem papierlos, können online und persönlich genutzt werden und bieten weitere Vorteile, wie etwa die Dezentralisierung.

  • #Visa
  • #Technologie
  • #Akzeptanz
  • #Mastercard
  • #Kreditkarten
  • #Gebühren

Ähnliche Nachrichten

  • Cardano-Gründer: Afrika bietet massives Potenzial für DeFi

  • Ethereum: Wichtigster Vermögenswert für Investoren im Jahr 2021

  • Wann sind Ethereum-Transaktionen am billigsten? Wir haben die Antwort

  • Finanzexperte von Investing.com sieht Bitcoin schon bald bei 60.000 US-Dollar

  • MasterCard will Krypto auf seinem Netzwerk unterstützen

  • "Crypto Mom" Hester Peirce: Institutionelle Akzeptanz unterstreicht Notwendigkeit von klarer Krypto-Regulierung

Der Artikel wird geladen

CT empfiehlt

  • Visa und Mastercard erhöhen Gebühren: Händler erwägen Krypto
  • Bitcoin-Wal aus 2010 bewegt 100 BTC erstmals seit 11 Jahren
  • Erklärt: Wie man Krypto-Geldwäsche bekämpft
  • US-Zentralbankvorsitzender: Kongress muss über digitalen Dollar entscheiden
  • 3 Gründe für die Bitcoin-Erholung nach heftigem Einbruch

Cointelegraph YouTube Abonnieren

Werben

Bitcoin BTC/EUR

41.849,69 +2,75%

Ethereum ETH/EUR

1.335,73 -1,78%

Litecoin LTC/EUR

163,59 +9,21%

Ripple XRP/EUR

0,39 +0,26%

EOS EOS/EUR

3,32 +2,67%

Haftungsausschluss

Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.
Letzter Artikel

Bitcoin-Wal aus 2010 bewegt 100 BTC erstmals seit 11 Jahren

Nächste

Polkadot könnte "Gemeinwohl-"Parachains mit DOT-Smart-Contracts einführen