Drei Tage Verluste: Dow, S&P, Nasdaq fallen, Renditen und Ölpreise steigen

Zusammenfassung:US-Aktien gaben den dritten Tag in Folge nach, während die zehnjährige Treasury-Rendite 4,857% erreichte und Brent-Öl nahe 101 USD je Barrel stieg.

US-Aktien sind am Mittwoch zum dritten Mal in Folge gefallen. Steigende Treasury-Renditen und ein weiterer Anstieg der Ölpreise wirkten sich negativ auf das Sentiment aus.

Der Dow Jones Industrial Average verlor 405,41 Punkte, das entspricht 0,77%, und schloss bei 52.380,66. Der S&P 500 sank um 0,48% auf 7.636,36. Der Nasdaq Composite fiel um 0,64% auf 26.253,34.

Treasury-Rückkäufe lassen Renditen steigen

Das Treasury Department gab bekannt, dass es seine Rückkäufe von langfristigen Schulden auf 6 Milliarden USD verdreifacht. Dennoch stieg die Rendite der 10-jährigen Anleihe auf 4,84%, den höchsten Stand seit November 2023.

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Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe nähert sich 5%. Bildquelle: CNBC

Einige Trader hatten auf noch größere Rückkäufe gesetzt. Peter Boockvar von The Boock Report erklärte, dass die Erwartungen an der Wall Street bis zu 7 Milliarden bis 8 Milliarden USD reichten.

Thomas Martin von Globalt Investments weist zudem auf eine ungewöhnliche Situation im Sentiment hin.

„Sie betrachten das Aktien-Sentiment, und es ist auf einem Extrem. Gleichzeitig ist auch das Sentiment für höhere Zinsen auf einem Extrem. Diese beiden Dinge können nicht sehr lange nebeneinander bestehen.

Martin, CNBC

Ölpreise steigen weiter aufgrund von Iran-Spannungen

Brent-Öl legte um 3,36% zu und schloss bei 101,21 USD pro Barrel. Dies ist der höchste Schlusskurs seit Mai. West Texas Intermediate (WTI) stieg um 3,25% auf 96,05 USD.

Zunehmende Spannungen zwischen den USA und dem Iran schüren die Angst vor Störungen der Energieversorgung im Nahen Osten. Dadurch erhöht sich der Druck auf einen bereits belasteten Anleihemarkt.

Solche Befürchtungen hatten asiatische Aktienindizes Anfang des Monats bereits nach unten gedrückt. Unabhängige Angriffe hatten den Ölpreis damals bereits auf ein Mehrwochenhoch steigen lassen.

Martin erklärte, dass ein Anstieg auf 120 USD pro Barrel die volle Aufmerksamkeit des Marktes auf sich ziehen würde. Der Anstieg am Mittwoch hat dieses Niveau jedoch noch nicht erreicht.

Die Rückgänge folgten auf den schlechtesten Einzeltag für den Dow seit fast drei Wochen am Dienstag. Diese Session eröffnete eine verkürzte Handelswoche nach dem Labor-Day-Feiertag am Montag.

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