XRP-ETFs verzeichnen weiter Zuflüsse: Warum fällt der Kurs um 40%?

Zusammenfassung:XRP-gestützte ETFs verzeichneten im Juli Nettozuflüsse von 27,29 Millionen USD – den vierten Monat in Folge. Die kumulierten Zuflüsse liegen bei fast 1,5 Milliarden USD, dem höchsten Wert aller Altcoin-Produkte, obwohl das Tempo nachlässt (April: 81,59 Mio., Mai: 131,94 Mio., Juni: 59,46 Mio.). Der Kurs notiert dennoch bei etwa 1,08 USD und damit rund 40 % unter dem Jahresanfang. Grund dafür ist unter anderem ein Verkaufsantrag des Grayscale-Geschäftsführers Peter Mintzberg, der Anteile zu 20,45 USD anbot. XRP erreichte zudem überverkaufte Werte. Während Solana-Fonds 1,15 Milliarden USD einsammelten und BTC- und ETH-Fonds den Markt dominieren, bleibt fraglich, ob die Nachfrage den Kurs langfristig stützt oder erst eine Stabilisierung des Altcoin-Marktes nötig ist.

ETFs, die von XRP gestützt werden, verzeichneten im Juli Nettozuflüsse von 27,29 Millionen USD. Damit gab es den vierten Monat in Folge Zuflüsse.

Der Token selbst notiert aktuell bei etwa 1,08 USD. Das sind rund 40 % weniger als Anfang des Jahres, was dem insgesamt schwachen Kryptomarkt entspricht. Viele Marktbeobachter erwarten jedoch, dass institutionelles Kapital und diese Produkte XRP sowie andere Coins stärken werden.

Institutionelles Kapital

Die kumulierten Zuflüsse in XRP-ETFs betragen nun fast 1,5 Milliarden USD. Das ist der höchste Wert aller Altcoin-Produkte. Dennoch fällt der Kurs weiter.

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XRP-Fonds belegten seit April beim monatlichen Zufluss meist den ersten oder zweiten Platz – bei fast keinen Abflüssen. Im April gab es Zuflüsse von 81,59 Millionen USD, im Mai 131,94 Millionen USD, im Juni 59,46 Millionen USD und im Juli 27,29 Millionen USD. Das Tempo lässt zwar nach, jedoch hält die Serie an.

XRP-ETF-Zuflüsse setzen ihre beeindruckende Serie fort, obwohl der Kurs fällt. Bildquelle: Coin Glass

Diese kontinuierlichen Käufe heben sich in einem Markt hervor, in dem frisches Kapital sich meist auf wenige Token konzentriert. Einige kleinere Altcoin-Fonds verzeichneten im Juli keine Nettoflüsse. XRP konnte jedoch weiter zulegen, wenn auch weniger stark als zuvor.

Warum der Kurs den Zuflüssen nicht folgt

Die kontinuierliche ETF-Nachfrage allein konnte den XRP-Kurs nicht nach oben bewegen. Ein Teil des Drucks stammt von einem bestimmten Verkäufer. Grayscale-Geschäftsführer Peter Mintzberg beantragte, XRP-ETF-Anteile zu verkaufen, die er vor der Auflegung des Fonds gekauft hatte. Er bot sie zu 20,45 USD je Anteil an – etwa die Hälfte dessen, was andere Grayscale-Insider im Januar erhalten hatten.

Auch Momentum-Indikatoren zeichnen ein ähnliches Bild. XRP erreichte kürzlich seine bislang überverkauftesten Werte. Trader sind sich weiterhin uneins, ob die Abwärtsbewegung abgeschlossen ist.

Auch der Wettbewerb um Kapital spielt eine Rolle. Solana-Fonds sammelten seit dem Start rund 1,15 Milliarden USD ein und erreichten damit im Juli wieder Platz zwei. Hyperliquid-Fonds erhielten im Mai und Juni zusammen etwa 293 Millionen USD, verzeichneten aber im Juli erstmals einen monatlichen Nettoabfluss.

Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) Fonds dominieren weiterhin das Segment. Sie nahmen im Juli 172 Millionen USD bzw. 365 Millionen USD ein.

Die stetigen ETF-Käufe zeigen, dass das institutionelle Interesse an XRP ungebrochen ist. Ob diese Nachfrage den Kurs langfristig stützt, dürfte jedoch davon abhängen, ob sich der Altcoin-Markt allgemein stabilisiert.

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