Benjamin Cowen hatte angekündigt, dass Bitcoin (BTC) in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 seinen Boden erreichen und danach eine Akkumulation folgen würde. Bis jetzt bewahrheitet sich diese Annahme, denn das Tief vom 1. Juli steht auch nach mehr als sieben Wochen weiterhin.
Diese Prognose ist bedeutend, weil Cowen sie öffentlich und in Echtzeit gemacht hat, nicht erst im Nachhinein. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 hatte er seine Follower immer wieder dazu aufgerufen, ganz auf Bitcoin zu verzichten. Diese Position wurde von vielen skeptisch gesehen, während der Bitcoin-Kurs im Frühjahr weiter gefallen ist.
Von der Prognose zur Bestätigung
Da der Bitcoin-Kurs jetzt stark steigt, statt das Tief erneut zu testen, hat Cowens mittelfristige Zyklus-Theorie die Phase der Prognose verlassen und befindet sich nun in der Bestätigung. Cowen betont, dass er die Akkumulation ab dem 1. Juli angekündigt hat. Die aktuelle Rallye hat nach seiner Ansicht die Sorge vor einem weiteren Tief bei den meisten ausgeräumt, aber nicht unbedingt bei Cowen selbst.
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For those that feel the need to dunk once again, I will remind you that I stated on July 1st (the current low) that the accumulation period for Bitcoin had begun.
There is still a decent chance that something happens in Q4 like in prior midterm years that forces one final…
Die von ihm markierte Akkumulationsphase am 1. Juli scheint derzeit rasch einzutreten; es handelt sich also nicht mehr um eine bloße Prognose, sondern der Bitcoin-Kurs spiegelt diese Entwicklung bereits wider. Es gibt jedoch weiterhin Spekulationen, dass es sich um eine bullische Falle handeln könnte, auch von Cowen selbst.
Eine Warnung im Raum, keine Änderung der Prognose
Cowen bleibt weiterhin vorsichtig. Er sieht weiterhin eine „gute Chance für einen weiteren Rückgang im vierten Quartal, mit einer möglichen Untergrenze nahe 44.000 USD, falls sich die Muster der bisherigen Zyklen wiederholen.
Dieses Muster stammt aus den Jahren 2014, 2018 und 2022. In diesen drei vorherigen Zyklen hat Bitcoin in der ersten Jahreshälfte große Schwierigkeiten gehabt und später im Jahr wieder an Boden gewonnen.
Cowen hat auch einen ungefähren Zeitrahmen für dieses Szenario genannt und auf eine mögliche Entwicklung bis Ende Oktober hingewiesen.
Allerdings betrachtet er das vierte Quartal nicht als entscheidend für seine Gesamteinschätzung. Direkt gefragt, was passiert, falls es zu keinem Einbruch im vierten Quartal kommt, antwortete Cowen mit nur drei Worten.
„Das Leben geht weiter
Quelle: Benjamin Cowen
Diese Antwort zeigt, wie er das Risiko einordnet: als eine mögliche Korrektur, auf die man achten sollte, ohne dass seine übergeordnete Theorie davon abhängig ist.
Egal, ob das vierte Quartal ein neues Tief bringt oder nicht, ist Cowen überzeugt, dass Bitcoin bis 2027 gut abschneiden könnte. Seine Prognose zur Akkumulation wird bereits durch die aktuelle Kursentwicklung gestützt.

