Summary
- Die an US-Börsen gelisteten ETFs verzeichneten in der Woche bis zum 7. August Zuflüsse von 853 Millionen US-Dollar an Investorenkapital.
- Das markiert den höchsten wöchentlichen Zufluss seit April.
Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs) verzeichneten in der Woche bis zum 7. August Nettomittelzuflüsse in Höhe von 853,54 Millionen US-Dollar, der höchste Wochenwert seit Mitte April, so Daten von SoSoValue.
BlackRocks IBIT machte den Großteil der Aktivität aus und zog allein 693 Millionen US-Dollar an.
Dieser Anstieg der Zuflüsse bietet ein vorsichtiges Anzeichen dafür, dass Institutionen nach den starken Verkaufsaktivitäten zu Beginn dieses Jahres wieder einsteigen.
Die jüngste Kursentwicklung von Bitcoin wirkt konstruktiver. Negative Schlagzeilen, darunter ein Coldcard-Hack im Wert von mehreren Millionen Dollar sowie steigende Renditen bei Staatsanleihen, konnten den Spotmarkt nicht beeinträchtigen. Bitcoin hielt sich Anfang dieser Woche stabil bei etwa 64.000 US-Dollar und notierte zum Zeitpunkt dieser Mitteilung bei rund 65.100 US-Dollar.
Freitags unerwartet schwach Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli hat die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Federal Reserve vorerst gedämpft, was den Weg für anhaltende institutionelle Käufe von ETFs ebnen könnte.
Was kommt als Nächstes?
Der jüngste Anstieg der Zuflüsse stellt lediglich eine Woche an Daten dar. Auf Jahresbasis liegen die ETFs aufgrund von Nettoabflüssen weiterhin ungefähr 4,5 Milliarden US-Dollar im Minus. Dies erklärt den starken Verkaufsdruck, der in den ersten sechs Monaten des Jahres zu beobachten war, als Bitcoin bis Ende Juni um 33 % auf unter 60.000 US-Dollar fiel.

