Schweizer Krypto-Milliardär baut die größte Bitcoin-Mining-Farm Europas
Seine Lebensgeschichte erregte Aufsehen. Der erst 22 Jahre alte Krypto-Milliardär flüchtete einst mit seinen Eltern aus dem Irak und erkante schon als Kind den Wert von Bitcoin.
Nun plant er ein neues Mega-Projekt und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem Kryptowährungen massiv an Wert verloren haben. Dadvan Yousuf möchte in der Schweiz die größte Bitcoin-Mining-Farm Europas bauen.
Angesichts der immer wieder aufflammenden Diskussion über die Umweltschädlichkeit des Bitcoin-Minings soll die Serverfarm umweltfreundlich nach dem digitalen Gold schürfen. Damit würde Bitcoin grün.
Selbst der massive Kurssturz, den Bitcoin in den letzten Wochen erfahren musste, scheint den Krypto-Milliardär nicht davon abhalten zu könen. Die technische Basis für die Umsetzung seines Plans ist die Sonenenergie.
Er rechnet mit einem Verbot des herkömmlichen Minings
Auf eine Anfrage von „20 Minuten bestätigte er seine Pläne, die er zuvor bereits auf Twitter angeteasert hatte. Geplant ist offenbar die Errichtung einer Bitcoin-Mining-Farm, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien angetrieben wird.
Yousuf geht davon aus, dass die Diskussion rund um die angebliche Umweltunverträglichkeit des Bitcoin-Minings wieder hochkochen wird und in einem Verbot endet. Der Betrieb einer Mining-Farm mit erneuerbarer Energie könte dieses mögliche Verbot nicht nur umgehen, sondern würde gleichzeitig einen großen Wettbewerbsvorteil darstellen.
Die geplante Farm sei 12.000 Quadratmeter groß, darauf sollen 7.550 Solarmodule Platz finden. Damit möchte er pro Jahr 900 Millionen Tonen an CO₂ einsparen.
Der Standort bleibt vorerst vertraulich, schließlich sollen die Genehmigungsverfahren in Ruhe ablaufen könen. Die Kosten von rund 20 Millionen Franken finanziert der Schweitzer selbst.



