Deutschland baut Vorsprung bei MiCA-Zulassungen aus – EU-Register führt 6 weitere Banken auf

Zusammenfassung:Deutschland hat seinen Vorsprung bei MiCA-lizenzierten Krypto-Dienstleistern weiter ausgebaut. Bei der jüngsten Aktualisierung des ESMA-Registers kamen sechs deutsche Genossenschaftsbanken hinzu, darunter Raiffeisenbank Aidlingen und Volksbank Backnang. Insgesamt sind nun 331 Anbieter zugelassen; Deutschland führt mit 79 CASPs vor Frankreich (35) und den Niederlanden (29). Die BaFin führt die hohe Zahl teils auf den großen Finanzsektor und die vielen Kreditinstitute zurück, teils auf das frühere nationale Zulassungsregime, das vereinfachte Übergänge erlaubte. Die Register für Asset-referenzierte Token, E-Geld-Token und nicht konforme Unternehmen blieben unverändert.

Deutschland hat seinen Vorsprung bei der Zahl der gemäß der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA) zugelassenen Anbieter ausgebaut. Bei der jüngsten Aktualisierung des Registers wurden sechs deutsche Genossenschaftsbanken aufgenommen.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) aktualisierte ihr MiCA-Register am Freitag und erhöhte damit die Zahl der zugelassenen Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen (CASPs) auf 331.

Im Vergleich zur Aktualisierung vom 12. Aug., waren alle sechs Neuzugänge deutsche Genossenschaftsbanken: Raiffeisenbank Aidlingen, Ihre Volksbank, VR-Bank Mittelfranken Mitte, Volksbank Euskirchen, VR Bank Ried-Überwald und Volksbank Backnang.

Deutschland kommt nun auf 79 CASPs und liegt damit vor Frankreich mit 35 und den Niederlanden mit 29. Die Gesamtzahl Deutschlands ist von 57 Ende Juni gestiegen, als Deutschland bei MiCA-Zulassungen bereits an der Spitze lag, wie aus zuvor von Cointelegraph ausgewerteten ESMA-Daten hervorgeht.

Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erklärte Cointelegraph im Juni, die hohe Zahl der MiCA-Zulassungen im Land sei teilweise auf den großen Finanzsektor und die Zahl der Kreditinstitute zurückzuführen, die berechtigt seien, Kryptodienstleistungen anzubieten. Die BaFin verwies daneben auf das zuvor bestehende nationale Zulassungsregime Deutschlands, das einigen CASPs während des Übergangs zu MiCA Zugang zu vereinfachten Zulassungsverfahren gewährte.

Die ESMA-Datensätze zu vermögenswertreferenzierten Token (ART), E-Geld-Token (EMT) und nicht konformen Unternehmen blieben unverändert. Das ART-Register blieb leer, das EMT-Register umfasste 43 Einträge und die Liste der nicht konformen Unternehmen blieb bei 167.

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