Die EZB geht in Konkurrenz zu Bitcoin, Ethereum und Ripple
Die EZB geht in Konkurrenz zu Bitcoin, Ethereum und Ripple Als Satoshi Nakamoto Bitcoin erfand, setzte er sich damit hohe Ziele. Die digitale Währung sollte den Menschen die Kontrolle über ihr Vermögen zurückgeben. Finanztransaktionen sollten sicher, anonym und ohne Einbindung Dritter möglich werden. Der Kurs wird von Angebot und Nachfrage gebildet und ist daher unabhängig vom politischen Gestaltungswillen und Einflussnahme. Die Geldmenge ist begrenzt und kann daher nicht beliebig erweitert werden. Doch die Regierungen dieser Welt haben die Gefahr, die von digitalen Währungen für sie ausgehen könnte, erkannt. Bestes Beispiel dafür ist die Europäische Zentralbank. Sie arbeitet längst an der Einführung eines digitalen Euro. Die Auswirkungen einer solchen Einführung könnten dramatisch für Europa werden. Das Projekt digitaler Euro hat begonnen Bereits im Juli hat der Rat der Europäischen Zentralbank beschlossen eine Untersuchungsphase zum digitalen Euro einzuläuten. Damit gehen die Vorbereitungen in die nächste Runde. Einen ersten Bericht über das Projekt gab es schließlich schon vor neun Monaten. Präsidentin Christine Lagarde gab an, damit Privatpersonen und Unternehmen Zugang zu Zentralbankgeld geben zu wollen. Doch wollen die Bürger dies auch? Immerhin befinden sich die Währungshüter theoretisch zwar nicht unter der Kontrolle der Politik, faktisch jedoch sehr wohl. Nicht umsonst stützt die EZB den Euro wo sie nur