Entwickler warnen: Neuer Monero-Bug könnte Transaktionsdatenschutz gefähren
Helen PartzEntwickler warnen: Neuer Monero-Bug könnte Transaktionsdatenschutz gefähren Monero-Entwickler arbeiten an einem Software-Fix für einen neuen Bug, der Ausgabetransaktionen sichtbar machen könnte. 44 Gesamte Aufrufe Nachricht Die Entwickler der auf Datenschutz ausgerichteten Kryptowährung Monero (XMR) haben einen Fehler gefunden, der sich möglicherweise auf den Datenschutz der Transaktionen der Nutzer auswirken könnte. Am Montag warnte Monero seine Nutzer auf Twitter vor einem “ziemlich bedeutenden Fehler”, der in Moneros Decoy-Auswahlalgorithmus entdeckt wurde. Das System dient Zweck, echte Ausgabetransaktionen unter 10 Ablenkungen in einem Ring zu verstecken. Der Fehler wurde vom Softwareentwickler Justin Berman entdeckt und sorgt dafür, dass die Ausgabetransaktionen der Nutzer eingesehen werden können. Der wahre Betrag, den die Nutzer ausgegeben haben, kann unter den Ablenkungen gesehen werden, wenn sie sofort nach der Sperrzeit in den ersten zwei Blocks (ca. 20 Minuten), nachdem sie das Geld erhalten haben, das Geld ausgeben. Die Entwickler betonten, dass der Fehler kein Risiko darstelle. Informationen über Adressen oder Transaktionssummen würden dabei nicht sichtbar, man könne lediglich nachverfolgen, dass es eine XMR-Transaktion gegeben hat. “Das Geld der Nutzer kann nicht gestohlen werden. Dieser Fehler ist auch heute noch im offiziellen Wallet-Code”, so die Monero-Entwickler. Laut einem XMR-Mitarbeiter auf Reddit betrifft der neu entdeckte Fehler Transaktionen, die in der Vergangenheit liegen. Um die