Vitalik Buterin sieht London-Upgrade als vollen Erfolg

Martin YoungVitalik Buterin sieht London-Upgrade als vollen Erfolg  Buterin sieht London als Beleg dafür, dass Ethereum in der Lage ist, beträchtliche Änderungen vorzunehmen.  70 Gesamte Aufrufe   Nachricht   Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin sieht die gestrige Einführung der lang ersehnten London-Hardfork als vollen Erfolg, der den Umstieg auf Eth 2.0 umso leichter macht.  Dahingehend meint Buterin im Gespräch mit Bloomberg News, dass das EIP-1559 „der wichtigste Teil von London ist. Die Verbesserung EIP-1559 hat entscheidende Änderungen an der Funktionsweise der Transaktionsgebühren von Ethereum vorgenommen, durch die unter anderem nun immer ein Anteil der Gebühren unmittelbar verbrannt wird.  Bei Redaktionsschluss wurden bereits mehr als 3.500 ETH verbrannt, seit das Upgrade an den Start gegangen ist. Dies entspricht einem Gegenwert von knapp 9,8 Mio. US-Dollar.  Buterin bewertet die Einführung der London-Hardfork als großen Erfolg, der „einen Beleg dafür liefer, dass das Ethereum-Ökosystem in der Lage ist, beträchtliche Änderungen vorzunehmen. Dem fügte er an:„Dies macht mich umso zuversichtlicher für den baldigen Umstieg.  Laut Planung wird das Mainnet von Ethereum zukünftig vom Proof-Of-Work (PoW) Konsensverfahren in das Proof-Of-Stake (PoS) Konsensverfahren übergehen, was bedeutende Vorteile für die Skalierbarkeit des Netzwerks mit sich bringen soll. Diesem Umstieg auf Eth 2.0 gehen allerdings noch einige Schritte voraus, weshalb die Freude über die erfolgreiche Umsetzung eines weiteren

2021-08-06Branche

Schweizer Krypto-Bank Seba ernennt Ex-Credit-Suisse-Banker als CEO für Asien

Markus KasanmascheffSchweizer Krypto-Bank Seba ernennt Ex-Credit-Suisse-Banker als CEO für Asien  Die Schweizer Krypto-Bank Seba hat einen ehemaligen Investmentbanker der Credit Suisse als CEO für den asiatischen Markt ernannt.  9 Gesamte Aufrufe   Nachricht   Die Schweizer Krypto-Bank Seba hat den Investment-Banker Sam Lin als CEO für den asiatischen Markt ernannt, so eine Pressemitteilung der Bank.Lokaler Experte für die Asien-Expansion  Lin bringt 15 Jahre Erfahrung im Investment-Banking mit und war zuvor bei Credit Suisse und davor bei Barclays tätig. Bei der Personalentscheidung dürfte insbesondere auch Lins Erfahrung im Fintech-Bereich eine Rolle gespielt haben. Seba schreibt zu der Personalie:  “Sam ist ein sehr erfahrener Fachmann im Bereich der Vermögensverwaltung und eine Führungskraft im Bereich der Entwicklung und Implementierung von Finanztechnologielösungen für institutionelle Kunden.”   Zudem war Sam Executive Director und Geschäftsführer und Finanzchef (CFO) eines an der US-Börse Nasdaq notierten Fintech-Unternehmens, das sich auf Finanzdienstleistungen für “mehr als 68 Millionen Nutzer” in Südostasien konzentriert. Er war “maßgeblich an der Beschaffung von 300 Millionen US-Dollar an vorbörslicher Finanzierung für das Unternehmen beteiligt und führte es erfolgreich an die Börse.”  Laut Seba-CEO Guido Bühler verfügt Lin über umfangreiches Wissen bei der Vermögensverwaltung in Asien und bringt zudem ein umfangreiches Netzwerk dort mit. Fokus auf Fintech und Krypto  Die auf Krypto-Dienstleistungen spezialisierte Seba-Bank hatte

2021-08-06Branche

WEG Bank: BaFin genehmigt Tokenisierung eigener Aktien in Form von Blockchain Listed Shares

Markus KasanmascheffWEG Bank: BaFin genehmigt Tokenisierung eigener Aktien in Form von Blockchain Listed Shares  Die WEG Bank tokenisiert nach dem Erhalt der nötigen BaFin-Genehmigung ihr komplettes Eigenkapital in Form ihres Aktienregisters durch einen Umstieg auf die Blockchain.  25 Gesamte Aufrufe   Nachricht   Die WEG Bank hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Genehmigung einer vollständigen Tokenisierung ihres Aktien-Registers erhalten, so das Institut in einer Mitteilung vom 3. August.Umzug auf die Blockchain  “Als erste Gesellschaft in der Geschichte der deutschen Finanzindustrie” werde man zu sogenannten Blockchain Listed Shares wechseln, schreibt die WEG Bank.   Ein zusammen mit dem Umzug geplantes “öffentliches Fundraising” in Form junger Aktien sei von der BaFin ebenfalls genehmigt worden. Ab Oktober dieses Jahres plane man rund 2,8 Millionen neue Anteile auszugeben und “somit Eigenkapital und Rücklagen für das weitere erfolgreiche Wachstum” einzusammeln.  Die von der WEG Bank gewählte Bezeichnung “Blockchain Listed Shares” steht für ein digitales DLT-Aktienregister, bei dem jeder Blockchain-Eintrag den “tatsächlichen Eigentumsnachweis in Bezug auf die jeweilige Aktie” darstellt. Dies ermögliche ein weit höheres Maß an Rechtssicherheit, als dies bei herkömmlichen Verfahren der Tokenisierung möglich gewesen wäre, wirbt die WEG Bank für die neue Lösung.  Im Vergleich zu bisherigen Aktienregistern klassischer Form garantierten die “Blockchain Listed Shares” “Transparenz, Unmittelbarkeit, Überprüfbarkeit, Zensurresistenz

2021-08-06Branche

Bergisch Gladbach: 390.000 Euro in Kryptowährung gestohlen

Markus KasanmascheffBergisch Gladbach: 390.000 Euro in Kryptowährung gestohlen  Einem 34-Jährigen aus Bergisch Gladbach sind Kryptowährungen mit einem umgerechneten Wert von 390.000 Euro gestohlen worden.  138 Gesamte Aufrufe   Nachricht   Ein 34 Jahre alter Mann aus Bergisch Gladback ist nach eigener Aussage um umgerechnet 390.000 Euro an Kryptowährung bestohlen worden, so eine Pressemitteilung der Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis vom 28. Juli.Zugriff auf Krypto-Konto durch Unbekannte  Laut der inzwischen durch den Mann erstatteten Anzeige hatten sich unbekannte Täter vor wenigen Wochen Zugriff auf sein Kryptowährungskonto verschafft und in der Folge Kryptowährungen mit einem umgerechneten Wert von 390.000 Euro erbeutet.  Ob es sich dabei um Bitcoin oder andere Kryptowährungen handelte und bei welchem Wallet-Betreiber der Mann seine Kryptowährungen parkte, teilte die Polizei nicht mit. Man habe die “Ermittlungen aufgenommen”, heißt es in der Mitteilung kurz und knapp.Verlustrisiko bei Hot-Wallets  Fälle von Diebstahl und Verlust von Kryptowährungen gibt es immer wieder. Sowohl Online-Wallets als auch Hardware-Wallets und ein Cold Storage bieten keinen perfekten Schutz dagegen, vor allem wenn Gewalt im Spiel ist. In Russland zwangen Räuber mit Gewalt einen Mann zur Überweisung seines Kapitals. Als dieser sich zunächst weigerte, verstümmelten sie sein Gesicht mit einem Messer, woraufhin dieser sein Krypto-Vermögen herausrückte.  #Bitcoin   #Kryptowährungen   #Deutschland   #Kriminalität   Ähnliche Nachrichten  Auf dem Thron – eToro-Chef sieht

2021-08-06Branche

Swisscom wird Oracle-Nodebetreiber bei Chainlink

Turner WrightSwisscom wird Oracle-Nodebetreiber bei Chainlink  Durch die Teilnahme am Chainlink-Netzwerk als Nodebetreiber will Swisscom helfen, die Weiterentwicklung der Kryptobranche voranzutreiben.  22 Gesamte Aufrufe   Nachricht   Das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom will sich dem Oracle-Netzwerk von Chainlink als Nodebetreiber anschließen.  Wie aus einer entsprechenden Ankündigung hervorgeht, wird der größte schweizerische Telekommunikationsanbieter im Rahmen eines Pilotprojekts als Oracle-Nodebetreiber im Netzwerk von Chainlink mitwirken, und damit in den Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) vorstoßen.  „Zuverlässige Off-Chain-Daten für dezentralisierte Netzwerke verfügbar zu machen, ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Kryptobranche, wie Dominic Vincenz, der Fintech-Innovationsmanager von Swisscom Digital Business, in diesem Zusammenhang erklärt.  Die Swisscom sieht großes Potenzial in den DeFi angesichts der Tatsache, dass „Transaktionen, Verträge und Vermögenswerte zunehmend auf Blockchain-Infrastrukturen wandern“. Obwohl das Schweizer Unternehmen zunächst nur als Nodebetreiber bei Chainlink mitwirken wird, lässt die Abteilung für Digital Business ein weiterreichendes Engagement offen, denn „noch ist keine Ende in Sicht, was die Entwicklung Dezentralisierter Finanzdienstleistungen angeht”.  Cointelegraph hatte im Juli berichtet, dass Chainlink mittlerweile knapp 1,4 neue Partnerunternehmen pro Tag einbindet. Allein 300 Krypto-Unternehmen haben sich dem Oracle-Netzwerk in diesem Jahr bereits angeschlossen. Dazu gehören neben dem Krypto-Datendienst Coin Metrics andere Dienstleister, die der Plattform durch den Einsatz von Smart Contracts beträchtliche Summen einspielen könnten.  Die Swisscom, die

2021-08-05Branche

Mike Novogratz kritisiert US-Politiker für mangelndes Krypto-Verständnis

Osato Avan-NomayoMike Novogratz kritisiert US-Politiker für mangelndes Krypto-Verständnis  Der Krypto-Befürworter kritisierte Politiker und Regulierungsbehörden dafür, dass sie ein mangelndes Verständnis von Krypto und der Technologie dahinter haben.  Nachricht   Inmitten der von führenden US-Politikern immer öfter geforderten strengeren Krypto-Regulierung, versuchen Krypto-Befürworter, wie der CEO von Galaxy Digital Mike Novogratz, der Anti-Krypto-Stimmung in Washington entgegenzuwirken.  In einem Tweet am Dienstag bezeichnete Novogratz Kryptowährungen als “die Zukunft unserer Finanzsysteme”. Er fügte hinzu, Politiker und Regulierungsbehörden sollen erst einmal recherchieren, bevor sie Maßnahmen zur Regulierung der Branche ergreifen.  Novogratz reagierte mit seinem Tweet auf eine Äußerung von Senatorin Elizabeth Warren. Diese äußerte sich erneut negativ gegenüber Kryptowährungen und bezeichnete diese als den “Wilden Westen” des US-Finanzsystems.  Senatorin Warren befürwortet eine strengere Regulierung für Kryptowährungen sehr und hat sogar Leute wie Gary Gensler, den Vorsitzenden der US-Wertpapieraufsicht SEC, und Finanzministerin Janet Yellen aufgefordert, strengere Regeln für digitale Währungen zu erarbeiten.  Auf dem Aspen Security Forum am Dienstag sprach Gensler über das Wertversprechen von Bitcoin (BTC) und Krypto-Vermögenswerten. Er erklärte jedoch, dass Kryptowährungen “hochspekulative Wertaufbewahrungsmittel” seien.  Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat Gensler gesagt, es brauche eine robustere Krypto-Regulierung in den Vereinigten Staaten. Dem SEC-Vorsitzenden zufolge sollten diese Richtlinien Token-Verkäufe und Kryptobörsen sowie die dezentralisierte Finanzierung abdecken.  In diesem Zusammenhang: Senatorin Warren fordert von Finanzministerin

2021-08-05Branche

Neue Richtlinien in Kraft: Google erlaubt wieder Krypto-Werbung

Brian QuarmbyNeue Richtlinien in Kraft: Google erlaubt wieder Krypto-Werbung  Google hat eine neue Richtlinie, die es wieder erlaubt, für Kryptowährung Börsen und Wallet-Dienstleistungen zu werben.  Nachricht   Google schaltet wieder Krypto-Anzeigen. Der Internetriese hat nun eine aktualisierte Richtlinie für Finanzprodukte und -dienstleistungen am 3. August vollständig umgesetzt.  Das Unternehmen hat im Juni 2018 Werbung im Zusammenhang mit Kryptowährungen und Initial Coin Offerings verboten. Die aktualisierte Richtlinie erlaubt es regulierten Kryptounternehmen, ihre Dienste wieder zu bewerben. ICOs wurden dabei jedoch ausgelassen.  Googles überarbeitete Richtlinien für Krypto-Werbung wurde erstmals im Juni vorgestellt und sieht vor, dass “Werbetreibende, die Kryptowährungsbörsendienstleistungen und -Wallets anbieten”, die sich an US-amerikanische Verbraucher richten, für ihre Dienstleistungen und Produkte werben dürfen, wenn sie bestimmte Anforderungen erfüllen.  Die Google-Mutter Alphabet wird damit zusätzliche Umsätze erzielen. Krypto-Werbeanzeigen wahrscheinlich nur einen kleinen Teil der Werbeeinnahmen des Unternehmens ausmachen werden, die sich auf 147 Milliarden US-Dollar belaufen.  Die strengen Anforderungen von Google sollen zwielichtige Werbung und Krypto-Betrug ausmerzen. Werbetreibende müssen bei der Regulierungsbehörde FinCEN als “Gelddienstleister und in mindestens einem Bundesstaat als Geldübermittler oder auf Bundes-oder Bundesstaatsebene als zugelassenes Bankinstitut” registriert sein.  Das Unternehmen wird keine Werbung für ICOs, DeFi-Handelsprotokolle oder die Bewerbung von Kauf, Verkauf oder Handel mit Kryptowährungen zulassen. Werbung für Kryptowährungen durch Prominente sind ebenfalls verboten. Das

2021-08-04Branche

Coinbase startet in Deutschland als BaFin-regulierter Krypto-Verwahrer

Markus KasanmascheffCoinbase startet in Deutschland als BaFin-regulierter Krypto-Verwahrer  Nach dem Erhalt einer BaFin-Lizenz ist Coinbase jetzt ein offiziell regulierter Krypto-Verwahrer in Deutschland.  33 Gesamte Aufrufe   Nachricht   Der deutsche Ableger der Kryptohandelsplattform Coinbase nimmt nach dem Erhalt einer BaFin-Lizenz den Betrieb in Deutschland auf, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 3. August.Coinbase Deutschland untersteht BaFin-Kontrolle  Alle von Coinbase Deutschland angebotenen Dienstleistungen unterstehen der Aufsicht durch die BaFin. Deutsche Kunden hatten Coinbase auch davor schon zum Handel von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Litecoin (LTC) nutzen können. Das Unternehmen profitierte von einer Übergangsregelung für die seit dem 1. Januar 2020 geltende Erlaubnispflicht für Kryptoverwahrer.  Mit dem Erhalt der BaFin-Lizenz baut Coinbase in Deutschland jedoch seine Angebotspalette weiter aus. In der Mitteilung heißt es dazu:  “Ab sofort ist für deutsche Kunden auch das Staking auf Coinbase verfügbar. Beim Staking stellen Besitzer von Kryptowährungen ihre Coins für die Validierung von Transaktionen auf einer Proof-of-Stake-Blockchain zur Verfügung und erhalten dafür als Gegenleistung neue Coins. Bei Coinbase können derzeit beispielsweise ATOM und XTZ gestaked werden.”  Beim Staking übertragen Kunden Krypto-Liquidität an Coinbase-Nodes, welche anschließend über einen Proof-of-Stake-Algorithmus passive Erträge im Auftrag erzeugen.   “Deutschland ist für Coinbase ist ein enorm wichtiger Markt”, betont Sascha Rangoonwala, Country Manager Germany bei Coinbase.

2021-08-04Branche

Solarisbank wird “Einhorn” und übernimmt Wettbewerber Contis

Markus KasanmascheffSolarisbank wird “Einhorn” und übernimmt Wettbewerber Contis  Die nach einer Finanzierungsrunde als sogenanntes “Einhorn” bewertete Solarisbank hat die Übernahme des britischen Wettbewerbers Contis angekündigt.  16 Gesamte Aufrufe   Nachricht   Die im Krypto-Bereich sehr aktive Solarisbank aus Berlin ist zu einem sogenannten “Einhorn” aufgestiegen und will mit der Übernahme des britischen Wettbewerbers Contis weiter wachsen. Dies gab das Unternehmen am 26. Juli in einer Pressemitteilung bekannt.Bewertungssprung und weitere Expansion  Als “Einhorn” werden Startups mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde US-Dollar bezeichnet. Nach einer 190 Millionen Euro schweren Finanzierungsrunde wird die Solarisbank jetzt mit 1,4 Milliarden Euro (1,66 Milliarden US-Dollar) bewertet und übertrifft die Schwelle bei weitem.  Die Finanzierungsrunde wurde laut Solarisbank von Decisive Capital Management angeführt und von weiteren Growth-Investoren begleitet, darunter Pathway Capital Management, CNP (Groupe Frère) und Ilavska Vuillermoz Capital. Bestehende Investoren unter der Leitung von Yabeo Capital sowie BBVA, Vulcan Capital und HV Capital beteiligten sich ebenfalls mit erheblichen zusätzlichen Investitionen an der Runde.  Der Zusammenschluss mit Contis soll der Solarisbank nach eigener Aussage den Aufstieg zum “unangefochtenen paneuropäischen Marktführer” im Banking-as-a-Service ermöglichen.  Die 2008 gegründete Contis hat sich mittlerweile zu einer der umfassendsten Banking-as-a-Service-Plattformen für Zahlungen in Europa entwickelt.   Wie das Handelsblatt berichtet, hatte die Solarisbank ursprünglich mit dem Gedanken gespielt,

2021-08-03Branche

Schweizer Gesetzesänderungen für DLT/Blockchain-Handelsplätze treten in Kraft

Markus KasanmascheffSchweizer Gesetzesänderungen für DLT/Blockchain-Handelsplätze treten in Kraft  In der Schweiz sind am 1. August eine Reihe von Gesetzesänderungen für Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologie in Kraft getreten.  15 Gesamte Aufrufe   Nachricht   In der Schweiz ist gemäß eines Beschlusses des Bundesrats vom 18. Juni eine Gesetzesänderung für DLT- und Blockchain-Handelsplattformen in Kraft getreten.Lizenzpflicht für Kryptobörsen  Diese benötigen künftig eine Lizenz der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma. Die Finma hat bereits im Vorfeld zu dem Inkrafttreten mit der Ausstellung entsprechender Lizenzen begonnen. So erhielt etwa der Schweizer DLT-Marktplatz Taurus Digital eXchange im April dieses Jahres eine Lizenz als Wertpapierhaus. Die im Crypto Valley Zug ansässige Crypto Broker AG erhielt eine entsprechende Lizenz bereits im Februar.  Neben der Lizenzpflicht regelt eine ebenfalls zum 1. August in Kraft getretene Anpassung des Insolvenzrechts künftig die Aussonderung kryptobasierter Vermögenswerte im Konkursfall und erhöht damit die Rechtssicherheit der involvierten Parteien.DLT-/Blockchain-Gesetz der Schweiz  Der regulatorische Rahmen für die Gesetzesänderungen war vom Schweizer Bundesrat bereits im September 2020 beschlossen worden. Der erste Teil der neuen Regeln war bereits am 1. Februar in Kraft getreten. Die Umsetzung des neuen regulatorischen Rahmens sollte dazu beitragen, die aufkommende Krypto- und Blockchain-Szene in der Schweiz zu verbessern.

2021-08-03Branche
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