FTX öffnet das Schadenportal erneut, da Bedenken hinsichtlich der Strategie zur Vermögenswiederherstellung bestehen
FTX, eine angeschlagene Krypto-Börse, die von Sam Bankman-Fried gegründet wurde, hat ihr Schadenportal nach einer vorübergehenden Schließung aufgrund eines Cybersicherheitsvorfalls wieder geöffnet. Das Krypto-Börse informierte die Öffentlichkeit über soziale Medien dass Antragsteller das Portal weiterhin nutzen können, nachdem die Plattform mit erweiterten Sicherheitsfunktionen ausgestattet wurde. Frist von FTX für Gläubiger Gläubiger der notleidenden Börse FTX haben bis zum 29. September Zeit, ihre Forderungen gegenüber FTX einzureichen. Im August kam es bei Kroll, dem unabhängigen Unternehmen, das die Insolvenzansprüche von FTX überwacht, zu einer Sicherheitsverletzung. Dieses unvorhergesehene Ereignis veranlasste FTX, die Konten der Antragsteller vorübergehend zu sperren. Die Börse versichert ihren Nutzern schnell, dass ihre Konten intakt geblieben seien, und betont, dass die Sperrung reine Vorsichtsmaßnahme sei. Kroll stellte fest, dass der Verstoß auf einen SIM-Swap-Angriff zurückzuführen war. Darin wurde angedeutet, dass Hacker möglicherweise auf Dateien zugegriffen haben könnten, die die persönlichen Daten einiger Kläger enthielten. Da die Frist für die Schadensmeldung immer näher rückt, tappt die Kundschaft von FTX weiterhin im Dunkeln. Sie wissen wenig bis gar nichts über den Umfang einer möglichen Vermögensrückgewinnung und die Methodik der Börse zur Rückerstattung von Vermögenswerten. Das Gericht stimmte kürzlich dem Plan von FTX zu, Kryptos im Wert von über 3 Milliarden US-Dollar zu liquidieren. Diese Entscheidung hat in der